An den Anfang möchte ich einen sehr persönlichen, ganz herzlichen Dank stellen:
Lieber Alexander,
vielen Dank dass Du mich zu Deiner Konfirmation nach Berlin eingeladen hast.
Es war eine Freude Deiner Einladung zu folgen um so Dich und Deine Familie wieder zu sehen.
Die Gespräche, die ich mit Dir und vielen Deiner Gäste habe führen dürfen, waren herzlich, erhellend und von gegenseitigem Respekt und Wohlwollen geprägt. Es war eine schöne und würdige Feier, ein tolles Erlebnis.
Ich war, vor dieser Reise, der Stadt gegenüber skeptisch. Aber vier Tage Berlin bei schönstem Sonnenschein haben mich eines besseren belehrt. Sie ist eine eindrucksvolle Hauptstadt.
Wer sie besucht, sollte englisch sprechen. Gefühlt 90 % der Mitarbeitenden der Geschäfte, Bars und Restaurants der Innenstadt stammen von irgendwo auf der Welt und sprechen zumeist nur ihre Muttersprache, englisch und ein bisschen deutsch. Bei Fragen oder Bestellungen auf englisch bekommt man eigentlich immer eine gute Antwort oder genau das was man gerade haben möchte.
Wenn etwas nicht klappt oder etwas nicht nachvollziehbar ist, hat man in Berlin stets eine Ausrede zu Hand : "Det is halt Berlin". Als Hanseatin empfinde ich das irgendwo zwischen befremdlich bis gewöhnungsbedürftig.
Die deutschsprachigen Einwohner könnten bitte gerne mal aufhören Unfreundlichkeit als Kulturgut zu betrachten, das gilt auch für die Polizei. Die hätte ich gerne mal zum Benimmkurs zu Hamburger Polizei geschickt, da könnten sie lernen wie man lächelt und das Wort "Bitte" ausspricht.
Berlin hat mich beeinduckt und begeistert. Ich komme wieder!
