Schiffbau in den 1950-er Jahren in Hamburg

Teil 1


Hamburg war einst ein bedeutender Werftstandort für den Neubau von Schiffen. Dies hielt sich bin in die 1960er / 1970er Jahren. Dann liefen ihnen Werften vor allem aus Japan und später aus Süd - Korea den Rang ab.

 Heute werden die meisten großen Containerschiffe in Süd - Korea hergestellt, aber auch China ist ein bedeutender Schiffsbaustandort.

Damals beherbergte Hamburg, neben sehr vielen kleineren,  drei Großwerften :

 - Howaldswerke

 - Deutsche Werft

 - Blohm & Voss

 Der Ruf der Hamburger Werften war so gut, dass sogar der griechische Großreeder Aristoteles Onassis seine Schiffe ausschließlich in Hamburg bauen ließ.

 Es ist nicht verwunderlich das es in Hamburg bis heute eine große Schiffsbauversuchsanstalt gibt. Hier lassen Reedereien neu entwickelte Schiffstypen in Wassertank auf ihre Eigenschaften testen und verbessern.

 In Hamburg werden mittlerweile nur noch kleinere Schiffe gebaut, auch die Schiffsreparatur ist nach wie vor ein gutes Geschäft.  Seit einigen Jahren, seit der Übernahme von Blohm & Voss durch die Lürssen – Gruppe, ist die Werft zu einem bedeutenden Hersteller von Luxusjachten geworden.

 

Alle hier gezeigten Bilder  wurden in den 50 - er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgenommen und waren mir als Diapositive aus einem Nachlass zugänglich.

Die Aufmachung der Dias lässt darauf schließen, dass es sich nicht um Unikate handelt.

Die Diapositive waren ein weiten Teilen in einem sehr schlechten Zustand, daher bitte ich die Bildqualität zu entschuldigen.

Der / die Fotograf*innen sind leider unbekannt.

Neubauhelgen der Deutschen Werft in Hamburg -  Finkenwerder
Neubauhelgen der Deutschen Werft in Hamburg - Finkenwerder
In der Schiffsbauversuchsanstantz werden Modelle von Schiffsrümpfe u.A. auf ihre Strömungseigenschaften getestet.
In der Schiffsbauversuchsanstantz werden Modelle von Schiffsrümpfe u.A. auf ihre Strömungseigenschaften getestet.
Nachdem das Schiff fertig geplant war, wurde nach den Bauplänen das Material angezeichnet. Mal eher kleintelig.....
Nachdem das Schiff fertig geplant war, wurde nach den Bauplänen das Material angezeichnet. Mal eher kleintelig.....
..und manchmal auf größeren Sektionen.
..und manchmal auf größeren Sektionen.
Gemäß der Anzeichnung wurde das Material mittels eines Schweißtrenners zugeschnitten.
Gemäß der Anzeichnung wurde das Material mittels eines Schweißtrenners zugeschnitten.
Um die einzelnen Stahlplatten zu verbinden, wurden sie miteinander verenietet. Hierfür wurden zunächst die Löcher, die die Nieten aufnehmen sollten, gebohrt. Heutzutage wird nicht mehr genietet, die Schiffsteile werden miteinander verschweißt.
Um die einzelnen Stahlplatten zu verbinden, wurden sie miteinander verenietet. Hierfür wurden zunächst die Löcher, die die Nieten aufnehmen sollten, gebohrt. Heutzutage wird nicht mehr genietet, die Schiffsteile werden miteinander verschweißt.
Die Einzelteile wurden dann, auf den Helgen, zusammengebaut.
Die Einzelteile wurden dann, auf den Helgen, zusammengebaut.
Anbringen der Vorschiffsektion
Anbringen der Vorschiffsektion
Mittel Kränen bzw. Laufkatzen wurden alle Bauteile an ihren Platz, wo sie verbaut wurden, verbracht. Hier der Blick aus der Kanzel eines Kranfahrers auf die Neubauhelgen.
Mittel Kränen bzw. Laufkatzen wurden alle Bauteile an ihren Platz, wo sie verbaut wurden, verbracht. Hier der Blick aus der Kanzel eines Kranfahrers auf die Neubauhelgen.

Weitere historische Bilder des Hamburger Schiffbaus werden Sie in Teil 2. dieser Serie finden.

(Derzeit noch nicht erstellt)